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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Freitag · 24. März 2017

Die Wege des Herrn sind richtig
und die Gerechten wandeln darauf.

Hosea 14,10b

Oscar A. Romero Oscar A. Romero (geb. 1917) war Erzbischof von San Salvador. Sein Kampf gegen die Unterdrückung der Bevölkerung und gegen die Verbrechen der Militärdiktatur sowie sein Eintreten für soziale und politische Reformen machten ihn zum Gegner des Regimes. Er wurde am 24. März 1980 während des Gottesdienstes am Altar ermordet.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Ehre Gott in der Höhe.
Ehre dem Vater, der der Ursprung ist.
Ehre dem Sohn, der in die Welt kommt.
Ehre dem Geist: Er macht uns frei.

Ehre Gott in der Höhe
und Friede auf Erden:
Die Sünder finden Gnade.
Die Kranken werden geheilt.
Die Mächtigen werden beschämt.
Die Armen hören die Frohe Botschaft.

Ehre Gott in der Höhe,
Friede auf Erden
und unter den Menschen Liebe,
die den Tod überwindet,
die Tränen wegwischt aus unseren Augen;
und siehe: Sie macht alles neu!
Zeitgenössisch

PSALM 72

Verse 12–14.16–19

Der Herr rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, *
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, *
er rettet das Leben der Armen.
Von Unterdrückung und Gewalttat befreit er sie, *
ihr Blut ist in seinen Augen kostbar.
Im Land gebe es Korn in Fülle. *
Es rausche auf dem Gipfel der Berge.
Seine Frucht wird sein wie die Bäume des Libanon. *
Menschen blühn in der Stadt wie das Gras der Erde.
Sein Name soll ewig bestehen; *
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker *
und in ihm sich segnen.
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Er allein tut Wunder.
Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! *
Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. Amen, ja amen.
PSALM-GEBET Gütiger Gott, in deinem Reich herrscht Überfluss und findet der Arme Hilfe. Mach uns zu Mitarbeitern in deinem Reich.

Lesung

Markus 12,29–31

Jesus antwortete: Das erste (Gebot) ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm.

Bitten

Jesus Christus, unser Bruder, höre unser Rufen:
A: Christus, stehe uns bei!
¬ Hilf uns, heute ganz aus dem Evangelium zu leben.
¬ Bestärke uns darin, dich in den Schwestern und Brüdern zu erkennen.
¬ Bewahre uns vor Trägheit und blindem Zorn.

Vaterunser

Als Kinder Gottes beten wir mit den Christen aller Völker und Konfessionen: Vater unser im Himmel …

Segen

Guter Gott, schenke uns deinen Segen.
Leben blüht auf in deiner Schöpfung,
Liebe wird entfacht in den Herzen der Menschen,
Vergebung und Umkehr geschieht in deiner Christenheit,
wann immer dein Segen in dieser Welt wirkt. Amen.

Ora et labora

Transzendenz bedeutet nicht: zum Himmel schauen, an das ewige Leben denken und über die Probleme der Erde hinweggehen. Vielmehr handelt es sich um eine Transzendenz, die dem menschlichen Herzen gilt. Sie bedeutet, sich auf das Kind, auf den Armen, auf den in Lumpen Gekleideten, auf den Kranken einzulassen, in die Elendshütten und Häuser zu gehen und mit ihnen allen zu teilen.

Oscar A. Romero (1917–1980; Biografie s. o.)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Großer Gott, dein Wort führe uns, damit wir nicht zu Fall kommen.

Lesung

Hosea 14,2–10

So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen. Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.
So spricht der Herr: Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt. Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon. Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.
Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

Impuls

Der Schluss des Hoseabuches ist ein eindringlicher Ruf zur Umkehr an Israel mit einem Weisheitsspruch am Ende. Das Volk hat sich zur Umkehr entschlossen und scheint es ernst zu meinen. Es scheint, die Worte, in denen es seine Schuld anerkennt, sind kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern sie kommen von Herzen. Und von Gott heißt es im Blick auf diese Menschen: Ich will ihre Untreue heilen (vgl. auch Ex 15,26) und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Gottes Liebe zu Israel ist eine ewige Liebe, aber durch Israels Sünde und Abkehr konnte sie sich nicht mehr entfalten. Das ist es, was die Umkehr neu möglich macht, dass Gottes Liebe sich wieder unter den Menschen entfalten kann.

Evangelium

Markus 12,28b–34

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

Impuls

Wenn Menschen miteinander leben, ist das Gespräch unverzichtbar. Entscheidend, ob es gelingt, ist dabei, wie wir miteinander sprechen. Der heutige Textabschnitt schließt eine Folge von drei Gesprächsszenen ab. Die beiden andern misslingen gründlich, weil schon die Intention, mit der das Gespräch begonnen wird, übel ist. Die einen wollen Jesus eine Falle stellen, die andern, dass er sich in ihren Spitzfindigkeiten verheddert. Im heutigen Abschnitt ist es ein gutes Sprechen, ehrliches Begegnen und Zuhören. Nur so ist Verständigung möglich, ob zwischen Menschen in einem Dorf, einer Stadt, einem Volk, den Völkern oder Religionen. In jedem Haus, jeder Gemeinde, jedem Kloster geht es nur so.
In diesem Gespräch geht es um Zentrales im jüdisch-christlichen Glaubensleben: zuerst um das Gottlieben, das Herz, Denken und die Seele umfasst, und dann die Nächstenliebe. Darin sind beide Religionen zutiefst verwandt. Das erste wie das zweite Gebot, das Jesus hier nennt, sie sind beide der Tora entnommen (Dtn 6, 4–5; Lev 19,18). Paulus wird später in seinen Briefen an die Galater und an die Römer die Nächstenliebe als Erfüllung des ganzen Gesetzes verstehen (Gal 5,14; Röm 13, 8–10). Die Intensität, mit der die Nächstenliebe dann aber bis zur Feindesliebe geht (Mt 5,43), ist ein unüberbietbares Maß, das Jesus gesetzt hat.

Gebet

Ewiger Gott, du kennst die Wege der Menschen, auf denen sie sich oft von dir abwenden, sodass die Liebe, mit der du sie liebst, sich unter ihnen nicht entfalten und entwickeln kann. Hab Erbarmen mit uns, heile unsere Untreue, damit wir Menschen werden, die von deiner Liebe getragen werden und sie einander zutragen können. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Wenn leise nun der Abend naht,
bedenken wir des Tages Zeit.
Zu loben dich sind wir bereit
aus Liebe, Herr, weil du uns liebst.

Wir danken, wenn das Werk getan,
für deinen Beistand, deinen Rat,
für gutes Wort und gute Tat,
gelenkt durch deines Geistes Licht.

So einfach bist du, ewig wahr,
in deiner Macht Dreifaltigkeit.
Dir, Gott, sei dieser Tag geweiht,
dir, Vater, Sohn und Heil’ger Geist.
Quelle unbekannt – Melodie: GL 696 · KG 284

CANTICUM

1 Korinther 13,1–8a

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, *
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte *
und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
und Berge damit versetzen könnte, *
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, *
hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, *
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, *
sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen, *
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, *
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, /
hofft alles, hält allem stand. *
Die Liebe hört niemals auf.
CANTICUM-GEBET Gott, du bist die Liebe und die Liebe erfüllt dein Gesetz. Mehre in uns die Liebe, sodass wir dir ähnlich werden.

LESUNG

Hosea 14,2–3

So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Fürbitten

Wir rufen zu Christus Jesus, der die Armen liebt:
A: Jesus, höre uns!
¬ Für alle Frauen und Männer im karitativen und diakonischen Dienst der Kirchen.
¬ Für alle, die in materieller Armut und unter unwürdigen Verhältnissen leben müssen.
¬ Für alle Kinder, die Opfer von Gewalt und Missbrauch geworden sind und dringend Hilfe brauchen.
¬ Für ehrenamtliche Helfer, die wegen ihres Einsatzes für Arme und Flüchtlinge angefeindet werden.

Vaterunser

Gott ist uns väterlich und mütterlich zugetan. Vertrauensvoll wollen wir uns an ihn wenden: Vater unser im Himmel …

Segen

Dein Segen, guter Gott,
komme über uns und über alle Menschen,
mit denen wir heute unser Leben geteilt haben.
Lass uns in deinem Frieden geborgen sein. Amen.


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