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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Freitag · 28. April 2017

Jesus aber nahm die Brote,
dankte und gab sie denen,
die sich gelagert hatten;
desgleichen auch von den Fischen,
so viel sie wollten.

Johannes 6,11

Ludwig Maria Grignion de Montfort Der Bretone Louis-Marie Grignion de Montfort (1673–1716) zog als Volksmissionar durch die Pfarreien Frankreichs und suchte vorzugsweise die Ärmsten der Armen auf. Er war ein großer Marienverehrer. 1715 gründete er die Gemeinschaft der Töchter der Weisheit (Montfortschwestern) mit Aufgaben in der Krankenpflege und im Schulunterricht, vor allem für Arme. Die Montfortianische Gesellschaft Mariens (Monfortaner, SMM) entstand einige Jahre nach seinem Tod. Sie ist heute vor allem in Südamerika, Afrika und Indien in der Behindertenpastoral und in Elendsvierteln tätig. »Gott allein« ist das letzte Wort zahlreicher Schriften und Briefe Grignion de Montforts.
L: 1 Kor 1,18–25; E: Mt 28,16–20

Peter Chanel Peter Chanel ist der erste Märtyrer Ozeaniens. Der gebürtige Franzose war 1837 im Alter von 34 Jahren in die Südsee gekommen, nachdem er sich zuvor der Priesterkongregation der Maristen angeschlossen hatte. Auf der Fidschiinsel Futuna war er lange Zeit nur geduldet. Als die Eingeborenen aber merkten, dass ihnen der Fremde wohlgesonnen war, nannten sie ihn bald den Mann mit dem besten Herzen. Doch so leidenschaftlich Peter Chanel das Wort Gottes verkündete, der Erfolg blieb aus. Als sich schließlich der Sohn des Häuptlings taufen ließ, war dies das Todesurteil für den Missionar aus Frankreich. Der Häuptling ließ Peter Chanel am 28. April 1841 ermorden. Bereits wenige Jahre später wurde die ganze Insel christlich.
L: 1 Kor 1,18–25; E: Mk 1,14–20

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Frührot steigt schon am Himmel auf,
auf Erden bricht der Tag herein,
des Sonnlichtes Speer blitzt auf,
nun weiche alle Dunkelheit.

Auch aller Wahn der Nacht zerfall’,
die Schuld des Herzens wird’ zunicht’,
und was die Nacht an Sünd’ und Schuld
uns eingebracht, das schwind' dahin.

Dass jener letzte Morgen dann,
den wir erwarten tiefgeneigt,
uns überfließen lass’ von Licht,
wenn dieses Loblied voll erklingt.

Gott Vater und dem einz’gen Sohn
sei alle Ehr' und Herrlichkeit,
zusammen mit dem Heil’gen Geist
jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
Nach „Aurora iam spargit polum“; 7.-8. Jahrhundert
Melodie: GL 557 · EG 441

PSALM 33

Verse 8–12

Alle Welt fürchte den Herrn; /
vor ihm sollen alle beben, *
die den Erdkreis bewohnen.
Denn der Herr sprach und sogleich geschah es; *
er gebot und alles war da.
Der Herr vereitelt die Beschlüsse der Heiden, *
er macht die Pläne der Völker zunichte.
Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, *
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, *
der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.
PSALM-GEBET Allmächtiger Gott, sprich du dein Wort, das heilt und rettet. Führe alle Menschen durch dein Wort zum Glauben an dich.

Lesung

Johannes 6,10–11

Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Jesus nahm die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten.

Bitten

Jesus Christus, unser Bruder, höre unser Gebet:
A: Christus, komm in unsere Mitte!
¬ Nimm unser Morgenlob als Dankopfer an.
¬ Gib uns den Geist der Zuversicht und Dankbarkeit.
¬ Hilf uns, heute auch schwierigen Menschen mit Freundlichkeit zu begegnen.

Vaterunser

In der Kraft des Heiligen Geistes rufen wir mit Jesu Worten zum Vater: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr und Gott, segne uns.
Dein Segen erfüllt uns mit Zuversicht.
Dein Wort erfüllt uns mit Begeisterung.
Deine Gnade erfüllt uns mit Lebensfreude und Dankbarkeit.
So danken wir für deinen Segen. Amen.

Ora et labora

Brotvermehrung unter uns gibt es nur, wenn jeder Einzelne sich dafür einsetzt, dass die Güter auf dieser Welt gerechter verteilt werden, wenn jeder persönlich mit dem Teilen anfängt und nicht auf den anderen wartet. Das Wunder der Brotvermehrung Jesu ist kein geistliches Picknick für die besonders Frommen, sondern eine dringende Einladung an alle Menschen, niemanden wegzuschicken, sondern das zu geben, was zum Leben notwendig ist.

Hermann Josef Kugler (* 1966; Abt der Prämonstratenserklöster Windberg und Roggenburg)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Barmherziger Gott, dein Wort führe uns zum Frieden mit dir und allen Menschen.

Lesung

Apostelgeschichte 5,34–42

In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen. Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt. Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben. Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um und alle seine Anhänger wurden zerstreut.
Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu, riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.
Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden. Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

Impuls

Gamaliël hatte offensichtlich erkannt, dass die Jesusbewegung etwas anderes war als die beiden gewalttätigen Revolten von Theudas und Judas, dem Galiläer, die man mit Waffengewalt niedergeschlagen hatte. Gewaltfreien Bewegungen kann man nicht mit Gewalt Einhalt gebieten. Im 20. Jahrhundert hat das Mahatma Gandhi in Indien eindrucksvoll bewiesen. Er war Hindu, bekannte aber ausdrücklich, dass ihn dazu auch das Beispiel Jesu inspiriere. Wenn man wie Jesus »ausgepeitscht« wird, bestätigt einem das nur, dass man auf seinem Weg ist. Es wirkt nicht entmutigend, sondern motiviert dazu, weiterzumachen.

Evangelium

Johannes 6,1–15

In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

Impuls

In der Lesung wurde beschrieben, wie man die Botschaft Jesu mit Gewalt ablehnte. Nach seinem Wunder der Brotvermehrung drohte Jesus das Gegenteil: die Gewalt der Vereinnahmung. Man hätte ihn nicht seiner Lehre wegen als Propheten gepriesen und zum König gemacht, sondern wegen seiner Fähigkeit, nach Bedarf Brot zu vermehren und gratis zu verteilen. Wo man sich bloß um materiellen oder beruflichen Gewinns willen ihm anschließt, »zieht er sich wieder auf den Berg zurück, er allein« und man bleibt ohne seine Nähe und ohne Offenbarung und Inspiration.

Gebet

Herr Jesus Christus, unsere Welt ist allzu sehr bestimmt von Konsum und Kommerz. Ihre »Könige« sind diejenigen, die über politische und wirtschaftliche Macht verfügen. Zieh dich aus dieser Welt nicht »auf den Berg zurück«, sondern bleib uns nahe und inspiriere viele von uns zu einem Leben in innerer Freiheit und Solidarität untereinander. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Kv: Wo die Güte und die Liebe wohnt,
dort nur wohnt der Herr.

Wie ein Ring umschließt uns alle Christi Liebe.
Lasst uns jauchzen und mit Schalle ihm frohlocken.
Dem lebendgen Gott mit Zagen lasst uns nahen
und die Last des Anderen tragen guten Herzens. Kv

Da wir nun in einer Liebe uns vereinen:
Dass kein Hass die Eintracht trübe, lasst uns wachen.
Streit und Zwietracht, böses Sinnen sei uns ferne;
in uns wohne mitteninne Christ, der Herre. Kv

Bis wir einst, wie wir vertrauen, mit den Selgen
Christi Antlitz werden schauen, herrlich strahlend.
Freude wird uns Gott bereiten unermesslich
durch des Lebens Ewigkeiten ohne Ende. Kv
Nach »Ubi caritas et amor« (8. Jh.); GL 442

PSALM 145

Verse 13b–21

Der Herr ist treu in all seinen Worten, *
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen, *
und richtet alle Gebeugten auf.
Aller Augen warten auf dich *
und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Du öffnest deine Hand *
und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.
Gerecht ist der Herr in allem, was er tut, *
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, *
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.
Die Wünsche derer, die ihn fürchten, erfüllt er, *
er hört ihr Schreien und rettet sie.
Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, *
doch alle Frevler vernichtet er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. *
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und
ewig!
PSALM-GEBET Barmherziger Gott, richte uns auf, wenn wir fallen. Hab Geduld mit uns und hilf, dass wir zu dir umkehren.

LESUNG

Apostelgeschichte 5,38–39b

Gamaliël sprach: Darum rate ich euch jetzt: Lasst von den Aposteln ab und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Die Jünger füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Broten nach dem Essen übrig waren.

Fürbitten

Christus, in österlicher Freude tragen wir dir unsere Bitten vor:
A: Höre unser Rufen, Herr!
¬ Gib der Christenheit die Kraft, sich immer neu im Geist des Evangeliums zu reformieren.
¬ Hilf allen Christen, im Berufsleben für gerechte Arbeitsverhältnisse und gutes Betriebsklima einzutreten.
¬ Bewahre die Regierenden vor Größenwahn und verantwortungsloser Aggression.
¬ Gib den Opfern von Diktaturen und Terror Schutz und Hilfe, damit sie Freiheit und Friede erleben.

Vaterunser

Mit den Schwestern und Brüdern der ganzen Weltkirche beten wir zu Gott: Vater unser im Himmel …

Segen

Gott, segne uns, da es Abend wird.
Die Freuden dieses Tages waren Frucht deines Segens.
Die Menschen, die wir trafen, waren Boten deines Segens.
Die Sorgen, die uns plagten,
wurden aufgefangen von deinem Segen.
So segne uns auch jetzt. Amen.


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