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Te Deum

Geistliche Impulse für den Tag mit folgenden Elementen Kloster Maria Laach

Heute in Te Deum

Montag · 26. Juni 2017

Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge;
danach kannst du sehen
und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.

Matthäus 7,5

Josefmaria Escrivá de Balaguer Josefmaria Escrivá de Balaguer wurde 1902 in Barbastro (Spanien) geboren und 1925 zum Priester geweiht und gründete 1928 das Opus Dei, das nach seinem Tod 1982 als Personalprälatur errichtet wurde. Sein Anliegen dabei war, dass Christen aller Gesellschaftsschichten in ihrer beruflichen Arbeit Gott dienen und die Heiligkeit erlangen können, ohne ihren Stand zu verlassen. Er starb am 26. Juni 1975 in Rom und wurde 2002 heiliggesprochen.
L: Gen 2,4b–9.15 oder Röm 8,14–17; E: Lk 5,1–11

Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Suchtstoffhandel
1987 wurde der 26. Juni von den Vereinten Nationen zum »Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Suchtstoffhandel« erklärt. Dieser Tag soll die Menschen dafür sensibel machen, dass illegale und auch legale Drogen, wie zum Beispiel Alkohol und Zigaretten, ein großes gesellschaftliches Problem darstellen.

Morgenlob

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

Hymnus

Christus - mächtiger Gott!
Du, Allherrscher der Schöpfung,
lenkst die kreisenden Welten -
wandelst auf Wogen,
wendest die Stürme -
rufst deine Engel,
zwingst die Dämonen -
König der Welt!
Allem verleihst du das Sein,
Wort des allmächtigen Vaters!

Christus - Heiland der Welt!
Aus dem Schoße des Vaters
steigst du rettend hernieder:
wirst unser Bruder,
teilst unsre Armut -
trägst unsre Leiden,
tilgst unsre Sünden -
hebst uns empor:
Erster des neuen Geschlechts,
das du erlöst und geheiligt.

Christus - göttliches Haupt!
Wie der Weinstock die Reben
nährst du uns, deine Glieder:
senkst in die Seelen
göttliches Leben,
einigst die Völker
in deiner Kirche
heiligem Leib.
Zieh uns auf ewig an dich,
Mittler unsterblichen Lebens!
Zeitgenössisch

PSALM 75

Verse 2–8.10–11

Wir preisen dich, Gott, wir preisen dich; *
dein Name ist denen nahe, die deine Wunder erzählen.
»Ja, zu der Zeit, die ich selbst bestimme, *
halte ich Gericht nach meinem Recht.
Die Erde mit allen, die auf ihr wohnen, mag wanken; *
doch ich selbst habe ihre Säulen auf festen Grund gestellt.«
Ich sage zu den Stolzen: Seid nicht so vermessen! *
und zu den Frevlern: Brüstet euch nicht mit eurer Macht!
Brüstet euch nicht stolz mit eurer Macht, *
redet nicht so überheblich daher!
Denn weder vom Osten noch vom Westen *
noch aus der Wüste kommt die Erhöhung.
Nein, der Richter ist Gott; *
den einen erniedrigt er, den andern erhöht er.
Ich aber werde jubeln für immer; *
dem Gott Jakobs will ich singen und spielen.
»Ich schlage die ganze Macht der Frevler nieder; *
doch das Haupt des Gerechten wird hoch erhoben.«
PSALM-GEBET Gerechter Gott, in Liebe schaust du auf uns. Richte das, was wir falsch gemacht haben, damit dein Reich kommt.

Lesung

Matthäus 7,1–2

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon:

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Bitten

Christus Jesus, der gekommen ist, um zu retten, statt zu richten, rufen wir an:
A: Jesus, erbarme dich!
¬ Geh mit uns auf unserem Weg durch diesen Tag.
¬ Bewahre uns vor Lieblosigkeit und Zorn.
¬ Hilf uns, immer neu dein Wort zu bedenken.

Vaterunser

Mit den Schwestern und Brüdern aller Konfessionen stimmen wir ein in das Gebet, das Jesu seinen Jüngern schenkte: Vater unser im Himmel …

Segen

Guter Gott, segne uns.
Dein Segen bewahre uns vor Unrecht und Vorurteilen,
dein Segen stärke in uns den Sinn für Gerechtigkeit.
Dein Segen bewirke in deiner Kirche
immer neu Aufbruch und Umkehr. Amen.

Ora et labora

Öffnen wir uns der Liebe Gottes. Gott verschließt uns niemals sein Herz. Seine treue Güte ist uns auch dann noch Schutz, wenn wir über unsere Fehler stolpern. Kehren wir ohne Angst zu Gott zurück, wenn wir uns von ihm entfernt haben! Vertrauen wir ihm! Er kommt immer wieder auf uns zu.

Frère Alois (* 1954; Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé)

Schriftlesung

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.

Gott, schenke uns deinen Geist, damit wir auf dein Wort hören.

Lesung

Genesis 12,1–9

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.
Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog. Abram nahm seine Frau Sarai mit, seinen Neffen Lot und alle ihre Habe, die sie erworben hatten, und die Knechte und Mägde, die sie in Haran gewonnen hatten. Sie wanderten nach Kanaan aus und kamen dort an.
Abram zog durch das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche. Die Kanaaniter waren damals im Land. Der Herr erschien Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Dort baute er dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.
Von da brach er auf zum Bergland östlich von Bet-El und schlug sein Zelt so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte. Dort baute er dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an. Dann zog Abram immer weiter, dem Negeb zu.

Impuls

Könnten Sie sich das vorstellen: mit fünfundsiebzig Jahren noch einmal neu zu beginnen? An einen Ort ziehen, der Hunderte von Kilometern von Ihrer jetzigen Heimat entfernt ist, um dort in einer Kultur und Sprache zu leben, die sich von der Ihrigen unterscheidet? Wie müssten Land und Leute beschaffen sein, damit Sie dieses Wagnis eingehen? Im heutigen Zeitalter der Globalisierung gibt es ja Menschen, die so etwas tatsächlich in Angriff nehmen. Manche von ihnen kehren nach wenigen Jahren desillusioniert zurück. Andere jedoch blühen an ihrem neuen Ort erst richtig auf und machen ihn ganz zu ihrer Heimat. Haben die ein Erfolgsrezept? So ganz genau ist das wohl nicht zu sagen, zu unterschiedlich sind Menschen und ihre Voraussetzungen. Eins aber scheint gewiss: man/frau braucht Mut und vor allem Vertrauen, zum einen in die eigene Fähigkeit, sich von den zu erwartenden Schwierigkeiten nicht unterkriegen zu lassen (Resilienz), zum anderen darauf, dass es »schon gut gehen wird«. Manchen ist das zu allgemein und sie setzen ihr Vertrauen ganz bewusst auf Gott. Mit seiner Hilfe, so ihre Überzeugung, werden sie es schon schaffen. Abram/Abraham war einer dieser Menschen mit Gottvertrauen. Er wurde nicht enttäuscht!

Evangelium

Matthäus 7,1–5

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

Impuls

Immer wieder bringt einen das Leben mit Menschen zusammen, die zu alles und allem eine Meinung haben und auch mit ihrem Urteil nicht allzu zimperlich sind. Sie lassen einen sehr schnell spüren, wer Recht hat und wer nicht. Und Hand aufs Herz: Wer hätte solche Tendenzen nicht gelegentlich auch bei sich selbst beobachtet?! Auf diesem Hintergrund ist es wohl eine ziemliche Zumutung, wenn Jesus sagt: »Richtet nicht, damit nicht ihr nicht gerichtet werdet!« Will er einen damit etwa mundtot machen? Das sicher nicht! Aber er will damit ausdrücken, dass es mit dem Anbruch des Reiches Gottes ein für alle Mal vorbei ist mit dem Richten von Menschen über andere Menschen. Wenn es einen Richter gibt, dann ist das Gott!

Gebet

Gott, wie oft überhebe ich mich über andere Menschen, stecke sie in Schubladen und breche den Stab über sie. Ich meine, die anderen zu kennen, doch im Grunde weiß ich nichts über sie. Gott, nur du kennst jeden Menschen in- und auswendig. Nimm du meinen Hochmut und meine Borniertheit von mir, auf dass ich lerne, jeden Menschen mit deinen Augen der Liebe zu sehen. Amen.

Abendlob

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit)

HYMNUS

Ehre Gott in der Höhe.
Ehre dem Vater, der der Ursprung ist.
Ehre dem Sohn, der in die Welt kommt.
Ehre dem Geist: Er macht uns frei.

Ehre Gott in der Höhe
und Friede auf Erden:
Die Sünder finden Gnade.
Die Kranken werden geheilt.
Die Mächtigen werden beschämt.
Die Armen hören die Frohe Botschaft.

Ehre Gott in der Höhe,
Friede auf Erden
und unter den Menschen Liebe,
die den Tod überwindet,
die Tränen wegwischt aus unseren Augen;
und siehe: Sie macht alles neu!
Zeitgenössisch

PSALM 77

Verse 2.7–13

Ich rufe zu Gott, ich schreie, *
ich rufe zu Gott, bis er mich hört.
Mein Herz grübelt bei Nacht, *
ich sinne nach, es forscht mein Geist.
Wird der Herr mich denn auf ewig verstoßen *
und mir niemals mehr gnädig sein?
Hat seine Huld für immer ein Ende, *
ist seine Verheißung aufgehoben für alle Zeiten?
Hat Gott seine Gnade vergessen, *
im Zorn sein Erbarmen verschlossen?
Da sagte ich mir: »Das ist mein Schmerz, *
dass die Rechte des Höchsten so anders handelt.«
Ich denke an die Taten des Herrn, *
ich will denken an deine früheren Wunder.
Ich erwäge all deine Werke *
und will nachsinnen über deine Taten.
PSALM-GEBET Treuer Gott, du hältst an uns fest, auch wenn wir dich verlassen. Denk an dein Erbarmen und erneuere deine Liebe zu uns.

LESUNG

Genesis 12,1–2

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.

Magnifikat – Lobgesang Mariens

Antiphon:

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

Fürbitten

Zu Christus, dem König des Friedens, beten wir:
A: Herr, erbarme dich!
¬ Segne den Papst und seine Bemühungen für Frieden und kirchliche Erneuerung.
¬ Vergib deiner Kirche, wenn sie um der Macht willen die Armen und Unterdrückten vernachlässigte.
¬ Führe alle, die in Hass und fanatischem Zorn verharren, zur Freiheit und Liebe des Evangeliums.
¬ Gib den Opfern totalitärer Regime Freiheit und Gerechtigkeit.

Vaterunser

Wir heißen Kinder Gottes und sind es. So rufen wir: Vater unser im Himmel …

Segen

Herr und Gott, dein Segen komme auf uns.
In deinem Segen finden wir Freiheit und Vergebung.
Mit deinem Segen finden wir den Weg zum Frieden.
Durch deinen Segen wird unser Tag zum Festtag. Amen.


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