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Das AnliegenErwachsene im Blick

Erwachsenenkatechese
als Gebot der Stunde

Erwachsenenkatechese als neue Herausforderung und Aufgabe

Sowohl für die Lebendigkeit und Zukunft von Glaube und Kirche wie für die Weitergabe des Glaubens an die nachwachsende Generation haben Erwachsene eine Schlüsselstellung.
Unter den heutigen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen wächst man aber nicht mehr "automatisch" in den Glauben hinein. Altersgemäß und der individuellen Lebenssituation und -erfahrung entsprechend gilt es, sich den Glauben persönlich - in Freiheit und aus innerer Überzeugung - anzueignen. Und selbst dann bleibt der Glaube lebenslang angefochten und herausgefordert.

In dieser (zunehmend missionarischen) Situation wird Katechese als Verkündigung und Förderung des Glaubens Erwachsener immer mehr zu einer zentralen Aufgabe der Kirche. Erwachsene kommen als Adressaten von erstverkündigenden und vertiefenden katechetischen Angeboten neu in den Blick.

Vor diesem Hintergrund ist „Erwachsenenkatechese" zwar im Kommen und wird immer dringlicher, doch gehört der Begriff noch längst nicht zum innerkirchlich vertrauten Vokabular.

Bei „Katechese" denken viele schnell an „Belehrung", haben die Sakramentenvorbereitung von Kindern und jungen Menschen, evtl. noch den eigenen Religionsunterricht vor Augen. - Aber Erwachsene?
„Ich bin doch kein Kind mehr!", „Ich bin doch schon genug katholisch!", ist schnell zu hören.

Es gibt Bedarf

Erstkommunion- und Firmkatecheten sagen jedoch immer wieder: „Ob es den Kindern/Jugendlichen viel gebracht hat, weiß ich nicht. Aber für mich selbst war die Vorbereitung auf jeden Fall ein Gewinn". Im Blick auf die Kinder und Jugendlichen ist diese Einschätzung bedrückend, im Blick auf die erwachsenen Katecheten selbst aber sehr aufschlussreich.

Einerseits wird Jahr für Jahr deutlicher, dass die Sakramentenkatechese, die über lange Zeit ein zentrales Element kirchlicher Sozialisation und Glaubensweitergabe war, kaum noch zu einer nachhaltigen Beheimatung in der Kirche führt. Andererseits bezeugen die guten Erfahrungen mit „Familienkatechese" wie auch Katecheten, die durch ihre engagierte Mitarbeit bei der Kommunion- und Firmvorbereitung für sich selbst Bestärkung oder auch einen Neuanfang im Glauben (suchten und) fanden, dass es auf jeden Fall Bedarf an „katechetischen" Angeboten für Erwachsene gibt.

Auch und gerade, wenn einem der Glaube von Kindern und Jugendlichen am Herzen liegt, ist es wichtig, Erwachsene zu fördern. Kinder und Jugendliche suchen und brauchen erwachsene Vorbilder. Und auch interessierte und suchende Erwachsene brauchen ermutigende Wegweiser und einladende Zeugen aus der Generation derer, die mitten im Leben steht.
Die Glaubensentwicklung und Glaubensbildung Erwachsener wird immer mehr zum Gebot der Stunde!

Orientierung aller Katechese am Tauf-Katechumenat Erwachsener

Auf diesem Hintergrund verständlich, dass Erwachsenenkatechese in offiziellen kirchlichen Texten den Primat im breiten Feld kirchlicher Katechese erhalten hat. Ansätze und Perspektiven für eine Profilierung der Erwachsenenkatechese ergeben sich aus der von den Bischöfen geforderten Orientierung am Tauf-Katechumenat.

Im Zuge dieser Entwicklung wächst das Interesse an existenz-bezogenen Glaubenswegen für Erwachsene ("Glaubenskurse"). Im Unterschied zu vorwiegend wissensvermittelnden Angeboten (z.B. der theologischen Erwachsenenbildung) wollen diese nicht primär Wissen vermitteln, sondern anregen, sich auf den Weg des Glaubens zu begeben und auf diesem voranzugehen.
Sie zielen ab auf das Finden bzw. Wachsen einer persönlichen Gottesbeziehung.

„So ist die Katechese der kirchliche Dienst am Glauben der Menschen,
der sich dem Wirken des Heiligen Geistes verdankt.
Dieser Dienst besteht in der notwendigen
Einführung, Vertiefung und Vergewisserung im Glauben"

(aus dem Schreiben der dts. Bischöfe "Katechese in veränderter Zeit")

Weiterführende Gedanken


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