Schmunzelecke - Witz der Woche
Das Lachen gehört wesentlich zum Vallendarer Glaubenskurs:
Bei jedem Treffen sorgen Bilder, passende Witz e oder zum Schmunzeln anregende Geschichten
für ein - nicht selten sehr befreiendes - Lachen.
Witz und Lachen hatten schon immer einen Platz in der Kirche, im Glauben ...
Erinnert sei z.B. an das Osterlachen bzw. den Osterwitz -
aber auch über den Glaubenskurs selbst darf gelacht werden, denn:
"... wer angenommen und getragen werden will,
muss sich auch auf den Arm nehmen lassen ..."
... heute schon gelacht?
wenn nicht: jeden Sonntag erscheint hier ein neuer Witz - und wenn Sie aus dem Umfeld Kirche - Glaube - Religion einen Witz oder eine lustige Episode kennen, schreiben Sie uns: witz@weg-vallendar.de
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... der neueste Witz:
- Papst Franziskus nimmt sein Mittagessen ein im Speiseraum des Gästehauses im Vatikan, in dem er wohnt. Ein Kardinal, der auch im Gästehaus untergebracht ist, spricht ihn an: "Heiliger Vater, ist es gestattet, an Ihrem Tisch Platz zu nehmen?" - "Heiliger Sohn" - entgegnet der Papst - "nimm gern Platz, ich freue mich, dass du da bist." Und der Witz ist: die Geschichte ist wahr.
- Am Fest des heiligen Franziskus trabt ein Pferd auf das Kirchenportal zu. Es spricht den Pfarrer an, der gerade in die Kirche gehen will: "Dürfen heute auch Pferde in die Kirche kommen?" - "Mein Gott" staunt der Pfarrer "ein Pferd, das sprechen kann!" - "Ich werde während der Predigt auch bestimmt ganz still sein." verspricht das Pferd.
- Ein älterer Mann wird in ein Ordenskrankenhaus eingeliefert. Die Schwester, die ihn aufnimmt bietet ihm ein Zimmer in der ersten Klasse an. "Was kostet das?" - "250 € pro Tag," - "Das ist zu teuer, so viel Geld habe ich nicht." Auch für die zweite Klasse reichte es nicht. "Haben sie denn keine Verwandten, die sie unterstützen können?" fragt die Schwester. "Ich habe nur zwei Ordensschwestern im Kloster." antwortet der Mann, "aber die sind noch ärmer als ich." - "Wie können sie so etwas sagen?" fragt die Schwester nach "ihre Schwestern sind doch nicht arm. Sie haben Jesus als Bräutigam!" - "Dann legen sie mich erster Klasse und schicken die Rechnung an meinen Schwager!"
- Ein Pfarrer unterhält sich prächtig auf einem Empfang. Dabei nimmt er das eine und andere Gläschen zu sich, vielleicht auch eins mehr, als angemessen. So gerät er in einen heftigen Flirt mit einer attraktiven jungen Frau.
Der Gastgeber nimmt ihn zur Seite und warnt ihn: "Herr Pfarrer, was machen sie, wenn sie "ja" sagt?"
- Ein Pfarrer besucht eine Tierhandlung. "Ich hätte gern einen kleinen Hund für meine Haushälterin." spricht er den Tierhändler an. "Bedaure, Herr Pfarrer, aber Tauschgeschäfte machen wir hier nicht." antwortet der Tierhändler.
- Der Pfarrer bewundert im Frühling den wunderschön blühenden Garten, den seine Haushälterin mit viel Liebe und Arbeit angelegt hat. Voller Bewunderung meint er zu ihr: "Das ist ja wie im Paradies! Ist es nicht wunderschön, was der Herrgott alles wachsen und blühen lasst?" "Ja," brummt die Gärtnerin und stützt mit der Hand ihren schmerzenden Rücken, "aber Sie hätten den Garten mal sehen sollen, als unser Herrgott ihn noch ganz allein bewirtschaftet hat!"
- Auf der Rückfahrt vom Gottesdienst nach Hause kommt der Pfarrer von der Straße ab. Der Frühlingsregen hat seit Tagen den Boden aufgeweicht und die Räder drehen durch. Das Auto steckt unwiderruflich fest. Ein Bauer sieht das, holt den Traktor vom Hof und zieht so den PKW wieder auf festen Boden. "Jetzt habe ich wohl den Sonntag nicht geheiligt!" schmunzelt er. "Nein, nein," will ihn der Pfarrer beruhigen, "der Herr hat erlaubt, dass man einem Schaf, das am Sabbat in eine Grube fällt, heraushelfen darf." "Ach ja," grinst der Bauer da breit, "ich hab nicht daran gedacht, dass Sie im Auto saßen!"
- Ein Sänger, der in Wagners "Ring" den Wotan zu spielen hatte, war mit einer Sängerin, die die Rolle der "Urmutter" Edda hatte, total verkracht. Man sprach nicht mehr miteinander. Der Sänger aber hatte eine Idee, wie er das Schweigen der Kollegin überwinden könnte. Während der Vorstellung fragte er sie ganz leise, als sie aus dem Erdloch in der vierten Szene auftaucht: "Magst Du lieber harte oder weiche Ostereier?" Darauf sang sie entsprechend ihrer Rolle mit einer großen Geste: "Weiche, Wotan, weiche! Flieh des Ringes Fluch!"
- Ein Afrikamissionar und Krankenpfleger findet in einem abgelegenen Dorf einen jungen Mann, der von heftigen Fieber geschüttelt wird. Er gibt ihm eine Spritze und tröstet ihn: "Du keine Angst haben. Fieber bald wieder weg. Dann du arbeiten wie Elefant." -"Das sein feine Sache." - antwortet der Kranke - "dann ich fahren wieder nach Paris und halten feine Vorlesung über Sozialpsychologie."
- Kardinal Meisner kommt nach dem Konklave zurück nach Köln. Vor dem Haus des Erzbischofs lungern Tünnes und Schääl herum, von starker Mittellosigkeit geplagt. Als der Dienstwagen vorfährt, läuft Tünnes hin und öffnet dem Kardinal mit einer tiefen Verneigung und einem höflichen "Juten Tach, Herr Kardinal!" die Wagentür. Der Kardinal bedankt sich auf seine Art. Als Tünnes zum Schääl zurückkommt, verlangt dieser die Hälfte des Trinkgeldes. Tünnes schlägt ein großes Kreuzzeichen und fragt den Schääl: "Kannste erusgewwe?"