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Das AnliegenGlaubensprozesse und
katechumenale Glaubenswege

"Was bleiben will, muss sich ändern"

"Neuanfänge sind möglich ..."

Glaube als lebenslanger Prozess

Solange wir leben, verändern wir uns. Wandel und Wachstum sind geradezu Merkmale von Lebendigkeit. Das gilt auch für den Glauben: Wenn er nicht wächst und in die Tiefe geht, verflacht er. Es gilt ebenso für jede Gruppe: Wenn man immer dasselbe tut, wenn sie sich nicht weiterentwickelt, verliert sie ihre Attraktivität.

Was fördert Wachstum? Was kann kreative Veränderungen in Gang setzen? Was neue Energien wecken? 

Oft sind es Situationen, die Bisheriges in Frage stellen und uns mit Neuem und Ungewohntem konfrontieren. Solche Erfahrungen sind Herausforderungen, denen wir nicht ausweichen können. Wir sind gezwungen, Stellung zu beziehen und auf die neue Situation Antwort zu geben.
Der Umgang mit solchen Situationen kann uns innerlich wachsen und reifen lassen, aber er muss es nicht. Er kann uns auch in unserer Entwicklung zurückwerfen. Wachstum und Reifung sind nicht automatisch garantiert. Wie im Leben sind wir auch im Glauben entwicklungsmäßig nie "fertig".

Glaube vollzieht sich als ein lebenslanger Prozess der Aneignung. Auch als Erwachsene haben wir ihn nie abgeschlossen, immer wieder werden wir zu Lernenden und Suchenden, die gerufen sind, Neuland zu betreten (vgl. z. B. den Weg der Emmausjünger).

In jeder Lebensphase benötigen Menschen deshalb Unterstützung, um sich in diesem Neuen und Unvertrauten zurechtzufinden und darin Gottes Gegenwart und Weg zu entdecken und Seinen Ruf wahrzunehmen.

Katechumenale Glaubenswege für Getaufte

Während es über Jahrhunderte in den traditionell christlichen Ländern selbstverständlich war, dass so gut wie alle Neugeborenen gleich oder bald nach ihrer Geburt getauft wurden und dann aufgrund des christlich geprägten Umfelds „wie von selbst“ eine christlich geprägte Lebenspraxis hineinwuchsen, ist dies heute nicht mehr selbstverständlich. Immer mehr Kinder werden nicht mehr getauft und viele Erwachsene haben die Kirche verlassen. Christliche Überzeugungen und christliche Praxis prägen immer weniger das gesellschaftliche und kulturelle Leben.

Aber es gibt auch immer wieder ungetaufte Erwachsene, die nach der Taufe fragen.
Für diese Menschen, die Interesse an Glauben und Kirche haben, gibt es einen Vorbereitungsweg zur Taufe, den so genannten Katechumenat.
Auf diesem Weg erhalten die Taufbewerber u.a. eine erwachsenen-gemäße Hinführung zum persönlichen Gebet, zu einer lebendigen Feier der Sakramente, zu einem persönlichen und gemeinschaftlichen Umgang mit der Bibel und zu einem Gottvertrauen, das auch in den Herausforderungen des Lebens trägt.

Die dort gemachten Erfahrungen von Neuaufbruch und Wachstum der persönlichen Gottesbeziehung sind bereits Getauften oft fremd. Sie wären aber auch für deren Entwicklung wichtig, damit ihr Glaube nicht in den Kinderschuhen stecken bleibt. Sollte es uns nicht am Herzen liegen, dass solche Erfahrungen des Neuaufbruchs und Wachstums im Glauben, wie sie viele Katechumenen machen, allen zugänglich werden, die sich als Christ verstehen und der Kirche verbunden wissen?

Angesichts volkskirchlicher Prägung verstehen sich viele bereits aufgrund von Taufe und Erstkommunion sowie Firmung und Kirchenmitgliedschaft ganz selbstverständlich als Christ. - Diesem Verständnis von Christ-Sein fehlt jedoch manchmal noch die innere Mitte und Quelle: die persönliche Glaubens- und Vertrauensbeziehung zu Gott. Ohne dieses Herz des Glaubens werden Sakramente und Kirchenmitgliedschaft nicht wirklich zur Herzenssache.

Gerade in der heutigen Umbruchszeit darf den Gemeindemitgliedern der Such- und Glaubensweg der Emmausjünger, die Erfahrung einer (erneuerten) persönlichen Beziehung zum lebendigen Gott, nicht vorenthalten werden.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass „Wege erwachsenen Glaubens" genauso selbstverständlich zum Leben einer Gemeinde bzw. Seelsorgeeinheit gehören wie Erstkommunion- und Firmvorbereitung, wie Pfarrgemeinderat und Pfarrfest.
Wir brauchen dringend eine elementare Verkündigung, die darauf zielt, den Menschen einen persönliche(re)n Bezug zu Jesus Christus zu vermitteln. Der damit verbundene Prozess ist nicht nur etwas für besonders Interessierte, sondern letztlich Grundlage aller anderen kirchlichen Aktivitäten und Vollzüge. Glaubenswege für Erwachsene wollen solche geistlichen Entwicklungsprozesse anstoßen, begleiten und fördern.

Daraus ergibt sich die pastorale Herausforderung, auch getauften Erwachsenen katechumenale Glaubenswege anzubieten, die zu einer bewussten Annahme bzw. Bekräftigung der eigenen Taufe und dem damit verbundenen persönlichen JA zu Gott hinführen.
Auf diesem Grund-Akt des Glaubens bauen alle anderen Vollzüge christlichen Lebens auf. Damit gehören katechumenale Glaubenswege zum Kernauftrag künftiger Pastoral.

Als Weg zu diesem Ziel haben sich "existenzbezogene Glaubenskurse", die nach dem Grundmuster biblischer Glaubensanfänge gestaltet sind, bewährt. –

Vertiefend:


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