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Glaubenszeugnisse und Erfahrungen


Jesus lebt, auch heute noch! - Er veränderte mein Leben.

"Haben Sie schon mal überlegt ihr Leben in die Hände von Jesus Christus zu legen?" fragte der Radiologe. Was war geschehen?

Meine Ehefrau Hildegard hatte 1983 eine schwere Krebsoperation – und fünf Jahre danach im Jahr 1988 war erneut der Krebs ausgebrochen – und zwar so massiv, dass weder Operation, Bestrahlung noch Chemo Aussicht auf Heilung bringen konnten. Auf ihre Frage, wie weit der Krebs sei, erklärte der Radiologe ihr im Einzelnen, warum keine der Behandlungsmöglichkeiten eine Chance auf Heilung hatte, und er stellte anschließend die Frage: „Frau Hähn, haben sie schon mal überlegt, ihr Leben in die Hände von Jesus Christus zu legen?“

Ich saß daneben wie ohnmächtig, - auf die Frage des Arztes an meine Frau reagierte ich mit einer stillen Wut auf diesen „Gott in Weiß“, der jetzt, da er nicht mehr weiter wusste, so fromm daher redete, um seine eigene Hilflosigkeit zu verbergen. Fast wäre ich handgreiflich geworden. Gott sei Dank, dass ich es nicht wurde! Ich war absolut hilflos und ohnmächtig.

Aber meine Frau, wie ist sie mit der Diagnose und der anschließenden Frage des Arztes umgegangen? Sie ließ die Frage an sich heran. – Jesus Christus kannte sie (und ich auch) nur aus dem, was beim Religionsunterricht, aus der Tradition und bei Gottesdiensten angekommen war. Sie wollte wissen, ob es da mehr gibt …

Sie meldete sich zu einem Grundkurs des Glaubens an, der damals in Gondorf stattfand und geleitet wurde von Johannes Mohr, einem Priester und Religionslehrer aus Trier. 10 Abende – ich ging mit meiner Frau dorthin, aber ganz sicher nur, weil ich sie liebte und sie nicht alleine gehen lassen wollte. Niemals hätte ich mich ohne die Krankheit von Hildegard zu einem Grundkurs des Glaubens bewegen lassen. Ich war ja ein „richtiger Mann“ - sonntags mal in die Kirche, o. k. - aber das reale Leben spielte sich im Arbeitsbereich ab und die „Frommen“ waren für mich weltfremd oder sogar Spinner.

Ich war froh, als die 10 Abende vorbei waren! Doch Hildegard war offen für die Ausführungen von Johannes Mohr: „Jesus lebt – auch heute noch. – Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben. – Er hat Sünde und Tod besiegt in der Auferstehung, und Er will nicht, dass wir nur Wissen über Ihn haben. Er will, dass wir eine persönliche Beziehung zu Ihm eingehen, und Er bietet uns diese persönliche Beziehung an – nicht nur sonntags – sondern immer und immer wieder, auch und gerade im Alltag und Berufsleben. Aber es erfordert auch eine persönliche Entscheidung: Ja, Jesus, ich will, dass Du der Herr meines Lebens bist.“

Hildegard hat diese Entscheidung getroffen. – Jesus wurde der Heiland und Herr ihres Lebens. Drei Jahre hat sie noch danach gelebt, - und ich habe erlebt und gesehen wie sie sich verändert hat. Es kam eine Kraft und eine Zuversicht in ihr Leben hinein, die ich so noch nie gesehen hatte. – Ganz sicher, wir waren auch verzweifelt und haben zusammen geweint. - Aber sie war es, die diesen Momenten der Hoffnungslosigkeit immer wieder ein Ende setzte. Sie hat mich in dieser Zeit mehr getragen als ich sie eigentlich trösten und tragen konnte.

Hildegard hatte sich verändert. Sie hatte eine Kraft erhalten, die vorher nicht da war. – Was war das? Es war Jesus. – Nicht das Wissen von Jesus im Kopf, sondern die persönliche Beziehung mit Jesus im Herzen, die meine Frau angenommen hat, die nicht eingrenzt in Formen und Tradition, sondern in ihr Lebensfülle und Kraft freigesetzt hat.
Es gibt noch viel zu bezeugen, wo jetzt nicht der Raum ist. Als sie dann im August 1991 gestorben ist, mit 39 Jahren, habe ich gewusst und gespürt: sie weiß, wo sie nun hinkommt. – Nach Haus, zu Jesus.

Das alles hat auch mich dazu bewogen für mich zu entscheiden das Angebot Jesu anzunehmen: „Ja, Herr Jesus, ich lege mein Leben in Deine Hände.“

Seither sind 16 Jahre vergangen und ich bin froh für meinen Schritt, die Entscheidung für Ihn. Ich bereue dies nicht einen einzigen Augenblick. – Im Gegenteil, ich will nicht wissen wie mein Leben jetzt aussehen würde, ohne eine Herzensbeziehung zu meinem Heiland.

Ich hoffe und bete, dass viele Menschen das Angebot Jesu annehmen – und nicht erst, wie ich, durch eine Leidsituation.

Kurt Hähn, Kobern - Gondorf

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